Kunst-Stück
der Woche
Gerlinde Beck
Schon während ihrer
Schulzeit absolvierte Gerlinde Beck, Tochter eines Zimmermanns, eine Lehre
als Holzbildhauerin. Nach ihrem Studium an der Akademie der bildenden Künste
Stuttgart folgte eine Lehre als Feinblechnerin. Ihr Weg zum Stahl führte
zunächst über Holz, Ton, Kunststein und Stein, jedoch kreiste
ihr Werk immer um die menschliche Figur. Das Formenvokabular, dessen sich
die Künstlerin bediente, lässt allerdings eher an die Welt der
Technik denken. Ab 1956 entstanden ihre farbigen Metallplastiken. Schon
früh setzte sie sich auch mit der Raum bildenden Wirkung von Farbe
auseinander. So suggeriert z. B. eine weiße Kugel neben einer schwarzen
mehr Volumen, wohingegen ein schwarzer Würfel massiver wirkt als ein
weißer.
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