Kunst-Stück
der Woche
Matschinsky-Denninghoff
Hinter diesem Doppelnamen
verbergen sich Brigitte Denninghoff, Bildhauerin, kurzzeitige Assistentin
von Henry Moore und Schülerin von Antoine Pevsner, und Martin Matschinsky.
Seit 1955 arbeitet das Paar als Team, machte es aber erst 1970 durch den
Namen Matschinsky-Denninghoff nach außen deutlich. In der Tat werden
die ausgetauschten Ideen in Teamarbeit realisiert und sind somit eine Schöpfung
beider. Sie arbeiten wie die Natur durch Aufbau und Aneinanderfügung,
jedoch bleibt die Natur „nur“ Inspirationsquelle für ihre Skulpturen
und wird nicht nachgeahmt. Parallel zur Natur hat ihre Kunst etwas Organisches,
Wachsendes, denn durch Löten und Schweißen der unzähligen
aneinander gefügten dünnen Drähte oder Vierkantstäbe,
entstehen schließlich Skulpturen, deren konstitutives Merkmal die
Linie ist. Als Vorlage dienen jedoch keinesfalls Skizzen, sondern mitunter
kleine Arbeiten aus zusammen gelöteten Messingdrähten, die ihre
Realisierung in einem Innengerüst aus wenigen dünnen Stahlrohren,
die durch in sich versteifte Ringe zusammengehalten werden.
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