Der Verein für Orts- und Heimatkunde

„Verein für Orts- und Heimatkunde in der Grafschaft Mark“ mag heute etwas umständlich klingen, zumal die Grafschaft Mark als Verwaltungseinheit oder Territorialstaat nicht mehr besteht. Doch hinter dem Traditionsnamen steht ein bis heute außerordentlich reges und produktives Vereinsleben.
Im Jahre 1886 mit der Bestimmung ins Leben gerufen, eine Pflegestätte für Natur- und Wirtschaftskunde, für Gewerbe, Geschichte und Kunst der Region zu bilden, ist der Verein heute in erster Linie historisch orientiert und veröffentlicht in seinem Jahrbuch und seinen anderen Publikationen fortlaufend neue Erkenntnisse zur Wittener Ortsgeschichte. Darüber hinaus richtet er sein Interesse auf den märkischen Raum, auf das gesamte Ruhrgebiet und Westfalen.
Seinen Sitz hat der Verein im Märkischen Museum, das der Verein 1911 erbaut hat und das ihm bis 1944 gehörte.
Der Jahresbeitrag beträgt zur Zeit 20 Euro.

Dafür bietet der Verein folgendes:

  • vier bis fünf Vorträge pro Jahr zur Stadt- und Regionalgeschichte,
  • das „Märkische Jahrbuch für Geschichte“ als Publikation des Vereins als eine Gegengabe für Ihren Beitrag, ansonsten im Buchhandel für 25 Euro erhältlich,
  • Preisermäßigung bei sonstigen Veröffentlichungen (z.B. „Beiträge zur Geschichte der Stadt Witten“, 1989 ff),
  • Mitarbeit im Arbeitskreis „Wittener Stadtgeschichte seit 1945“,
  • Mitarbeit im Otto-Schott-Arbeitskreis zur Industriegeschichte Wittens,
  • regional- und ortsgeschichtliche Studienfahrten nach Gelegenheit,
  • historische Ausstellungen im Märkischen Museum oder anderen Orten,
  • Nutzung der Westfalica-Bibliothek und des Archivs, welches vor allem Archivalien zur Geschichte Wittens seit dem späten Mittelalter umfaßt; außerdem umfangreiche private Nachlässe, Quellen zur Wittener Industrie- und Gewerbegeschichte, eine Karten-, Zeitungs- und Bildsammlung.