Kunst-Stück
der WocheHans Salentin
Hans Salentin
Das Prinzip der Collage ist
für das Werk von Hans Salentin kennzeichnend. Angefangen mit den zerbrochenen,
später ganzen Dachziegeln, die er um 1960 in reliefartiger Struktur
zusammensetzt und auf einen festen Träger zementiert. Schließlich
ersetzt er sie aus ästhetischen und pragmatischen Gründen durch
Zinkbleche. Ganz im Sinne der ZERO-Ästhetik, welcher er bis ca. 1964
angehörte, waren seine Werke weiß gespritzt. Von den Reliefs
vollzieht sich ab 1964 ein Übergang zu seinen „blauen Plastiken“.
Dafür nutzt er industrielle Formteile, die er bei einem Metallhändler
bekam. Collageartig fügt er die gesammelten Aluminiumobjekte, welche
ihre technische Herkunft nicht verbergen, in neue ästhetische Zusammenhänge.
Salentin fasziniert dabei die Eleganz und das Monochrome der Aluminiumteile.
Ausschlaggebend für die Wahl eines Gegenstandes kann die davon ausgehende
Eleganz, das Monochrome oder auch nur eine Assoziation sein.
|
|
|