Kunst-Stück der Woche

Konrad Klapheck
(*1935 in Düsseldorf; lebt und arbeitet ebenda) 

Konrad Klapheck vereinigt in seiner Malerei Tendenzen des Neo-Realismus, des Surrealismus und der Popart, die er jedoch zu einem ihm eigenen Stil vereint. Von je her war er fasziniert vom Erscheinungsbild der alltäglichen Gebrauchsgegenstände. Es entstehen Bilder von stilisierten Schreibmaschinen, die für ihn eher männlichen Charakter haben, Bilder von Nähmaschinen, die weiblichen Charakters sind, Schuhspanner symbolisieren in ihrer Zweiheit die Misslichkeiten und Freuden der Ehe etc.. Seine Maschinen beginnen, Rollen im Theater menschlicher Leidenschaften zu spielen, dienen dem Selbstausdruck des Künstlers. Er verlebendigt die Objekte durch seine präzise malerische Wiedergabe und löst damit im Betrachter eigene Assoziationen aus. 
Das 1964 entstandene Bild zeigt einen Feuerlöscher, den Klapheck bei einem Pradobesuch an den seidentapezierten Wänden entdeckte. Für ihn ist das sonnenartige Rad mit den herabhängenden Schläuchen die Familie. Der fruchtartige Löschkörper darunter der neugeborene Sohn.


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