Kunst-Stück
der Woche
Konrad Klapheck
Konrad Klapheck vereinigt
in seiner Malerei Tendenzen des Neo-Realismus, des Surrealismus und der
Popart, die er jedoch zu einem ihm eigenen Stil vereint. Von je her war
er fasziniert vom Erscheinungsbild der alltäglichen Gebrauchsgegenstände.
Es entstehen Bilder von stilisierten Schreibmaschinen, die für ihn
eher männlichen Charakter haben, Bilder von Nähmaschinen, die
weiblichen Charakters sind, Schuhspanner symbolisieren in ihrer Zweiheit
die Misslichkeiten und Freuden der Ehe etc.. Seine Maschinen beginnen,
Rollen im Theater menschlicher Leidenschaften zu spielen, dienen dem Selbstausdruck
des Künstlers. Er verlebendigt die Objekte durch seine präzise
malerische Wiedergabe und löst damit im Betrachter eigene Assoziationen
aus.
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